Hotel Leipzig Gutshof Zwochau

Das Hotel zum Gutshof ist ein kleines Familienunternehmen mitten in Zwochau. Wir sind günstig zu erreichen und doch ruhig gelegen. Unsere 9 Zwei-Bett-Zimmer sind alle mit DU, WC, TV und Telefon ausgestattet. Auch einen tollen Partyraum haben wir.


Archive für ‘Ausflugsziele’


Flughafen Leipzig / Halle

Der Flughafen Leipzig Halle bietet Tages- und Nachtrundfahrten an. So kann man mit Familie oder Bekannten eine Feier auflockern.

Wenn Sie dann noch eine Unterkunft benötigen, dann sind Sie bei uns genau richtig.

Wir sind ca. 10 km entfernt vom Flughafen. Vor allem liegt unser Hotel Zum Gutshof ruhig, denn die “Luftfahrzeuge” schlagen glücklicherweise einen Bogen um Zwochau. Von hier aus können Sie – mit einem Frühstück gestärkt – starten, Ihren PKW bei uns parken und mit dem Taxi zum Flughafen Leipzig-Halle gefahren werden. Umgekehrt vom Flughafen Leipzig-Halle nach Zwochau klappt das natürlich auch.

Uns erreichen Sie über die A9 von Berlin bzw. München kommend, Abfahrt Wiedemar in Richtung Zwochau – wir sind nur ca. 1 Kilometer entfernt und Sie können uns durch die Hinweisschilder ‘Hotel Zum Gutshof’ Schulstraße 15 im Nu erreichen.

Ebenfalls erreichen können Sie uns über die A14 von Dresden bzw. Magdeburg kommend, Abfahrt Radefeld in Richtung Delitzsch – von dort sind wir etwa 10 Kilometer entfernt. Sie fahren Richtung Delitzsch links die S1 entlang, fahren durch Grebehna und sehen geradeaus das Hinweisschild Zwochau sowie unseren Hinweis ‘Hotel Zum Gutshof’, diesem folgen Sie einfach bis zur Schulstraße 15.

Der Flughafen Leipzig-Halle bietet zum Beispiel Direktflüge auf Inseln wie zum Beispiel das Funchal auf Madeira (spanisch) oder auf die griechische Insel Korfu, wo der Start- und Landeplatz zwischen zwei Hügeln liegt und – wie eine Insel nun einmal auch – von Wasser umgeben ist. Dann gibt es Direktflüge nach Malta, dem südeuropäischen Inselstaat im Mittelmeer. Außerdem nach Rhodos, welche die Hauptinsel einer griechischen Inselgruppe ist. Oder auf die größte Insel Nordafrikas: Djerba.

Sie können aber auch in der Nähe von Zwochau bleiben und schauen sich die Urlaubsflieger vom Boden aus an. Dafür gibt es den sogenannten ‘Affenhügel’. Auch ist es möglich, auf dem Flughafen Leipzig-Halle eine Führung mitzumachen und auf der neugebauten Terrasse des ehemaligen Towers nach “Fliegern” Ausschau zu halten

Glück zu!

“Glück zu!” ist ein alter Müllergruß – es wird vermutet, dass die damaligen Müllergesellen auf ihrer Wanderschaft das Glück von einer Mühle zur anderen tragen sollten. Somit wünschten die ankommenden Gesellen dem Müller ein herzliches „Glück zu”.

Nun heißt es auch in Zwochau wieder Glück zu! Hier wird eine 200 Jahre alte Bockwindmühle von einem holländischen Mühlenbauunternehmen wieder aufgebaut. Ihr Standort war vorher Schkeuditz in der Kursdorfer Straße 7, dort wurde sie aber nicht ursprünglich errichtet, sondern auch schon einmal umgesetzt. Das mit Hilfe eines Diesel- und Elektromotors zuletzt gemahlende Getreide gibts vielleicht nicht mehr, dafür ist aber das erhaltenswerte Schrägstockgetriebe noch vorhanden. Übrigens werden dreißig Prozent der alten Teile der Mühle durch neue ersetzt.

Die Mühle bleibt uns nun in Zwochau dank der vielen Helfer, Vereine, dem Flughafen Leipzig-Halle selbstverständlich auch durch die jahrelange Fürsorge durch den Mühlenbesitzer als Denkmal erhalten.

Nach der Bewerkstelligung dieses Mühlenaufbaus darf es aber keinen Stillstand für die Mühle geben. Sie muss sich laut dem Mühlenbauer “trocken dehnen”. Mühlen dürfen eben nicht nur von uns Interessierten bestaunt, sie müssen immer in Bewegung gehalten werden.

Zögern Sie nicht und besuchen Sie einmal Zwochau – zumal es in diesem Jahr 850 Jahre alt wird. Das wird vom 12. bis 14. September gefeiert! Das Programm finden Sie nachfolgend.

Wenn Sie Mühlenfan sind, dann können wir Sie noch mit einer zweiten, sich in der Nähe befindenden Mühle beglücken. Diese Paltrockmühle befindet sich in Kyhna, gerade einmal 5 Kilometer entfernt.  Hier finden Sie noch mehr Informationen über die geschichtlich interessante Mühle in Kyhna und ihren Besitzer nebst Familie.

(Die erste Paltrockmühle wurde wohl bereits 1592 als Patent in Holland angemeldet. Sie sieht dem mantelartigem Gewand der Pfälzer ähnlich, die vor Jahrhunderten in die Niederlande eingewandert sind – der sogenannte ‘Pfalzrock’. Mit der Zeit wurde sprachlich daraus ‘Paltrock’, niederländisch ‘Paltrok’.)

Na, vielleicht haben wir Ihr Interesse geweckt und Sie packen Ihre sieben Sachen? Schauen Sie hier in die  Anfahrtsbeschreibung zu unserem Hotel.

PS: Hier noch Wissenswertes über die damalige Verständigung des Mühlenbesitzers mit dem Kunden!

Stadt Dessau-Rosslau

Der zu erwartende starke Bevölkerungsrückgang veranlasste die Kreisreform 2007 Sachsen-Anhalts zu der Zusammenlegung der Städte Roßlau und Dessau, um die Position als drittgrößte zentralgelegene Stadt von Sachsen-Anhalt zu erhalten.

Die Stadt Dessau-Roßlau liegt zwischen den zwei fließenden Gewässern Mulde und Elbe. Das heißt dort bleibt das Risiko für Hochwasser. Schon im 16. Jahrhundert erkannte man die Gefahr und begann mit dem Deichbau. Mittlerweile umfasst der Deich um die Stadt Dessau-Roßlau 44 Kilometer.

Muldewehr in Dessau-Rosslau

Aber die Stadt ist auch eine der grünsten Städte Deutschlands überhaupt – das ermöglichen die vielen Schloss- sowie Parkanlagen. Für anhaltische Fürstentümer war Dessau um 1460 feste Residenzstadt. Schlösser wurden gebaut und umgebaut und einige Kirchen errichtet.

Ab 1855 wurde Dessau eine Industriestadt. Sie ließ Maschinen- und Anlagenbau, eine Zuckerraffinerie,  die Flugzeug- und Motorenherstellung von Hugo Junkers und anderes entstehen sowie das bekannte Bauhaus, welches als Schulgebäude für Kunst, Design und Architektur diente. Es kann heute beinahe so besichtigt werden, wie es in den Jahren 1925/26 geplant und gebaut wurde. Die Schule hat eine wechselhafte Geschichte – sie begann 1906 und endete im Jahr 1933. Glücklicherweise wurde sich in Dessau vor und ab 1976 bemüht, das ursprüngliche Erscheinungsbild des Gebäudes wiederherzustellen.

Mit dem Erfindergeist des Professors Hugo Junkers, der einige Patente anmeldete, neben dem Flugzeugbau ließ er den Gasbadeofen und den Durchlauferhitzer entstehen, gewann Dessau auch einen Interessenten für die Architektur. Ein sogenanntes Metall-Musterhaus ist heute im Technik-Museum von Dessau-Roßlau zu sehen.

Also die Stadt hat viel zu bieten. Von unserem Hotel Zum Gutshof aus ist es in einer guten Dreiviertelstunde zu erreichen – ca. 50 km von Zwochau entfernt. Im 1 km entfernten Ort Wiedemar erreichen Sie die Autobahn A9, auf der Sie direkt nach Dessau geführt werden.

Automobil-Museum Zwickau

Es gibt natürlich nicht nur Automessen, die modernste Automobile zeigen, sondern es gibt auch Ausstellungen, die Oldtimer zur Schau stellen, wie zum Beispiel das Automobilmuseum August Horch in Zwickau.

Hier begann der Automobilpionier mit der Entwicklung und Herstellung seiner Automobile. Vor Zwickau hatte er auch bereits in anderen Städten beruflich gewirkt, vor allem hatte er erfinderische Erfolge. 1904 erfolgte die Gründung eines Automobilwerks unter eigenen Namen. 1907 entwickelte er den 6-Zylinder-Motor.

Zwei Jahre später gründete er die Firma Audi Automobilwerke Zwickau. Das war 1909 – der 2. Anlauf, ein erfolgreiches Unternehmen entstehen zu lassen. 1920 beschäftigte er sich nicht mehr mit dem aktiven Geschäft, sondern er war dann als Mitglied des Aufsichtsrates tätig und arbeitete als Kraftfahrzeug Sachverständiger. Kurios dabei war, dass er nie einen Führerschein besaß.

Später, 1932 entstand die Auto Union AG Chemnitz. 1933 wurden von den Audi-Werken in Zwickau, um noch einmal auf den 6-Zylinder-Motor zu kommen, die ersten deutschen Sechszylinderwagen mit Frontantrieb hergestellt – ca. 2000 Stück.

Im zweiten Weltkrieg wurde die Firma stark beschädigt und nach dem Krieg aufgelöst bzw. zwangsenteignet. 1948 wurde daraufhin – mit August Horch als Mitbegründer – die Auto Union in Ingolstadt gegründet. Hier entstanden die Fahrzeuge unter dem Markennamen DKW.

In Zwickau produzierten die “Volkseigenen Betriebe Automobilwerk Zwickau” LKW, Traktoren sowie PKW.

Das Automobilmuseum zeigt eine Zusammenstellung der 100jährigen Automobilgeschichte Zwickaus. Kein Wagen, keine Zeit kommt zu kurz. Es werden Horch Luxusmodelle, Audi und Wanderer Wagen ausgestellt. Horch Fahrzeuge waren von Anfang an immer qualitativ wertvoll und fortschrittlich. Auch heute im Museum sind alle Wagen fahrtüchtig und bestens gepflegt!

Durch die Kulissen wird man ebenfalls in die vergangene Zeit versetzt – da gibt es zum Beispiel eine Tankstelle aus den 30er Jahren, ein Großstadthotel und eine nachgestaltete Einkaufsstraße aus der Vorkriegszeit. (Auch hier wieder ein Hinweis, falls bei Ihnen Räumlichkeiten mit Malereien bzw. bemalte Fassaden gefragt sind: Malerei.)

In der Nähe dieses Museums, Audistraße 7, wurde übrigens auch die Villa von August Horch zugänglich gemacht.

Moritzburg bei Dresden

Wenn Sie bereits der vielbietenden Stadt Dresden einen Besuch abgestattet haben, fahren sie doch einmal in die etwas kleinere Ortschaft Moritzburg, die auch unwahrscheinlich viel zu bieten hat. Da gibt es die schon seit Jahrzehnten bekannten Hengstparaden des Sächsischen Landgestüts. Am 7./13. und 21. September 2008 finden diese auf dem Hengstparadeplatz hinter Adams Gasthof statt.

Was es jedoch relativ neu und gleichzeitig alt zu erleben gibt, ist das 5. Mittelalterspektakel auf dem Schlossparkplatz Moritzburg. Wobei wir schon darauf hinweisen, dass es zu einem Schlossparkplatz auch ein dazugehöriges Schloss gibt. Zuletzt benutzt als Jagd- und Lustschloss von August dem Starken. Friedrich August I., Kurfürst von Sachsen sowie August II. von Polen lebte von 1670 bis 1733. Er ließ es zwischen 1723 bis 1733 zu einem Jagd- und Lustschloss umbauen.

Ursprünglich gebaut wurde es als Jagdschloss für den Herzog Moritz von Sachsen (1521 – 1553), der sich zur Jagd dort aufhielt – aber auch sächsische Kurfürsten und Könige nutzten das Schloss gern für ihren Jagdaufenthalt. Dies wird durch die bedeutende Ausstellung von Rothirschgeweihen sowie Bilder, die der Jagd gewidmet sind deutlich. Ebenso können auch krankhaft veränderte Geweihe in einem Saal betrachtet werden – dort befindet sich auch das schwerste Hirschgeweih der Welt, ein 66-Ender.

Zur Jagd gehört selbstverständlich neben Feldern auch ein Wald. Der Friedewald und das Moritzburger Teichgebiet ist inzwischen ein Landschaftsschutzgebiet und dehnt sich aus um die Gemeinden Moritzburg und Weinböhla sowie um die Städte Coswig und Radeburg. Das Teichgebiet (ehemals 40 Teiche) dient auch als Ruhe- bzw. Rastplatz für Zugvögel. Da müssen wir uns als Wanderer, Radler oder Ornithologen etc. manchmal zurückhalten, damit die Natur ihr Gleichgewicht behält.

Für die Freunde der Eisenbahn gibt es den sogenannten Lößnitzdackel. Das ist eine sächsische Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 750 mm. Diese Lößnitzgrundbahn wird geführt von Dampflokomotiven und fährt von Radebeul nach Radeburg. Auch Moritzburg wird durchkreuzt bzw. ist der Moritzburger Bahnhof, der einzige, an dem Zugkreuzungen planmäßig bestaunt werden können.

Schaufelrad in Gerbisdorf

Hier sind wir wieder beim Denkmal.

Das Schaufelrad in Gerbisdorf ist ein riesiges (17 Meter) technisches Denkmal. Ehemalige Bergleute des dortigen Tagebaus Delitzsch-Südwest/Breitenfeld wollten diesen Teil eines Baggers, der nur für kurze Zeit in Betrieb gewesen war, nicht ganz verschrotten lassen. 1989 wurde er dort montiert und seine Karriere endete schon 1991, weil der Braunkohleabbau in dieser Zeit gestoppt wurde. So wurde wenigstens das nun weit sichtbare Schaufelrad und ein Teil des Raupenfahrwerks vor dieser Sprengung des Schaufelradbaggers, die 1996 stattfand, bewahrt.

Gleich nach 1990 begann die Rekultivierung der Tagebaurestlöcher und die Renaturierung des Umfeldes. Das Schaufelrad selbst wurde erst 2002 als technisches Denkmal eingeweiht. Zuvor musste es noch von einem Autodrehkran auf einen Betonsockel gehoben werden. Das Schaufelrad, welches zu einem der größten Bagger bzw. Tagebaugroßgeräte der Welt gehörte, können Sie zu jeder Tages- und Nachtzeit besuchen. Parkplätze sind vorhanden.

Dies ist ein Besichtigungspunkt von vielen an der mitteldeutschen Straße der Braunkohle http://www.braunkohlenstrasse.de . Das Schaufelrad in Gerbisdorf ist über die A14, Abfahrt Radefeld, zu erreichen. Die S1 Richtung Zwochau fahren, jedoch Richtung Gerbisdorf rechts abbiegen und der Ausschilderung Schaufelrad folgen.

Falls Sie einmal einen kompletten Schaufelradbagger besichtigen möchten, so ist am Berzdorfer See (ehemaliger Braunkohletagebau Berzdorf) südlich von der Stadtgrenze von Görlitz ein sogenanntes Tagebaugroßgerät ausgestellt. Übrigens wird der bis 2010 zu befüllende See einer der größten Seen in Sachsen werden. Er gehört zum “Lausitzer Seenland”. Während die bei uns – in der ehemaligen Braunkohlenregion des Landkreises Leipziger Land – entstehendenen Seen zum “Leipziger Neuseenland” gehören. Beide Seenlandschaften werden saniert und gestaltet von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft.

Zu erreichen ist Görlitz von unserem Hotel Zum Gutshof Zwochau aus über die A14 Richtung Dresden, dann auf die A4, welche direkt nach Görlitz führt. Es ist die östlichste Stadt Deutschlands und Sie können Polen und der Tschechischen Republik gleich einen Besuch mit abstatten.

Der Kolmberg in Holzhausen bei Leipzig

Auf einem geschichtsträchtigen Weg bezüglich der Völkerschlacht 1813 bei Leipzig:

Wir – Willi (5), Franz (5), Frieda (7), Anke und Bea (Ü 30) – haben uns auf dem Weg zum Kolmberg gemacht. Wir starteten von der August-Bebel-Siedlung und liefen an Feldern entlang. (Natürlich kann man auch diese Wege mit dem Fahrrad nutzen.)
Nach den Getreidefeldern, die noch auf den Mähdrescher warteten, kamen wir in schattigere Gefilde, Büsche wuchsen am Wegrand.

Und dort mittendrin erinnerte uns ein sogenannter Apelstein an diese Kämpfe im Jahr 1813. Der Leipziger Dr. Guido Theodor Apel (1811 – 1867) selbst stellte 44 solcher Steine zum Gedenken an wichtige Kampfpunkte der Völkerschlacht auf. Er bezahlte sie aus “eigener Tasche”. Nach 1900 wurden auch noch weitere solcher Gedenksteine im Umkreis der Völkerschlacht errichtet.

Die Völkerschlacht zählt zu den Befreiungskriegen zwischen den Truppen des napoleonischen Frankreichs und deren Gegnern zwischen 1813 bis 1815. Die Völkerschlacht bei Leipzig war eine Niederlage für Napoleon gegen die Truppen der Österreicher, Preußen, Russen und Schweden.

Dieser Apelstein nun benennt den französischen Marschall Jacques MacDonald. Unter Napoleon’s Befehl eroberte damals der Marschall mit dem 2. Reiterkorps der französischen Armee den Kolmberg zwischen Liebertwolkwitz und Holzhausen. Johann Graf von Klenau, österreichischer General verteidigte tapfer den Kolmberg.

Marschall MacDonald scheiterte jedoch in Seifertshain, der Ort, welcher ebenfalls von den Österreichern unter Kavallerie-General Klenau verteidigt und dieses Mal gehalten wurde. Letztendlich musste MacDonald am 3. Tag der Schlacht am 18. Oktober 1813 den Rückzug antreten bzw. verteidigte er diesen Rückzug Napoleons mit seiner französischen Armee.

Weiter auf unserem Weg zur “Kolmbergspitze”. Neben Heilkräuter erkennen, Stöcke sammeln, in die Brennnesseln schupsen und stechenden Mücken waren wir nur noch ca. 100 Schritte von dem nächsten Denkmal, dem Kolmbergdenkmal entfernt.

Das Kolmbergdenkmal ist nun eben dieser o. g. blutigen Schlacht zwischen Österreichern und Franzosen gewidmet.
Siehe auch unter http://www.holzhausen-sachsen.de/orts-chronik/index.htm . Das Kolmbergdenkmal wurde 1856 erbaut. Leider kann man die Schriften von dem abgewaschenen Sandstein kaum noch erkennen. Eher leider deutlich zu erkennen sind Schmierereien.

Wir liefen auf einem der Rückwege vom Kolmberg zurück. Dabei kamen wir auch an einer ehemaligen Abbaugrube (weißer Ton) entlang, welche nun ein Angelgewässer ist und uns zu einer kleinen Ruhepause einlud. Noch ein paar Purzelbäume auf grünen Wiesen, schon waren wir zu Hause. Die Stöcke nicht zu vergessen, die tapfer mitgeschliffen wurden und zu Hause zu Kleinholz verarbeitet wurden. Alles in allem waren wir reichlich 2 Stunden unterwegs und ein Eis rundete die kleine Wanderung ab.

Wander- und Naturlehrpfad Zwochau

Am 06. Mai 2007 wurde die Bergbaufolgelandschaft Delitzsch-Südwest/Grabschütz mit dem neuen Wander- und Naturlehrpfad am Grabschützer See bei Zwochau offiziell eröffnet. Circa 446 Hektar des ehemaligen Tagebaues Delitzsch-Südwest, das Restloch Grabschütz und angrenzende Flächen hatte die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt im Jahr 2002 aus Mitteln des Naturschutzfonds erworben und die Anlage als ‘LEADER-Projekt’ der Europäischen Gemeinschaft ausgearbeitet. ‘LEADER’ (frz. Abkürzung) bedeutet übersetzt “die Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft”. Sie ist eine Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union, mit der seit 1991 modellhaft fortschrittliche Aktionen im ländlichen Raum gefördert werden.

Mit dem neu entstandenen Wander- und Naturlehrpfad wird nunmehr ein sensibler Lebensraum erschlossen und erlebbar gemacht. Insgesamt 17 Stationen erläutern dem Betrachter Landschaftsgeschichte, Geologie, Fauna und Flora sowie die Ökologie der Bergbaufolgelandschaft. Im Gebiet sind Projekte begonnen worden, wie z. B. die Offenlandhaltung mit Schottischen Hochlandrindern und “Artenreiches Grünland”. Für mit Schulklassen ist das ein geeignetes Ausflugsziel mit Lerncharakter.

Der abwechslungsreiche Rundweg von 7 km Länge um den Grabschützer See ist in das regionale Rad- und Fußwegnetz eingebunden. Eine kleine Broschüre, die auch an den ehemaligen Ort Grabschütz erinnern möchte, ergänzt das Informationsangebot und kann beim Naturschutzfonds der Sächsischen Landesstiftung unter Tel.: 0351 81416 774 oder unter Naturschutzfonds@lanu.de angefordert werden.

Und es werden Ihre schönsten Fotos gebraucht! Der ADFC und der Verlag PRO LEIPZIG macht ein Radtourenbuch und braucht deshalb Ihre Unterstützung. Auch der Kabarettist Gunter Böhnke, der selber passionierter Radfahrer ist, spornt diese Aktion an. Was noch fehlt, sind schöne Bilder zur Illustrierung der einzelnen Tourenbeschreibungen. Gesucht ist alles, was mit den Touren in Zusammenhang steht – auch entlang der Strecke Delitzsch – Werbeliner See – Grabschützer See – Zwochauer usw. Sicherlich sind Sie dort schon einmal entlanggefahren. Haben Sie schöne Bilder gemacht? Würden Sie die gerne teilen? Die notwendigen Informationen z. B. die Tourenübersicht erhalten Sie unter www.adfc-sachsen.de
Wenn alles gut geht, wird das Buch dieses Jahr in die Läden kommen. Im Buch werden eine Unzahl Touren durch alle Winkel Sachsens beschrieben.

Moritzbastei in Leipzig

Am 3. Juni 2008 wurde bekannt, dass die kulturhistorisch und stadtgeschichtlich wertvolle Bausubstanz der Moritzbastei vor dem weiteren Verfall bewahrt werden muss und demzufolge Sanierungsarbeiten unternommen werden müssen. Die voraussichtlichen Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich den Angaben nach auf 1,35 Millionen Euro, der Förderbetrag liege bei 1,15 Millionen Euro mit einem städtischen Eigenanteil von 229 000 Euro.

Die Universität Leipzig ist gleichzeitig der Stifter und die Stiftung Moritzbastei: sie dient der Erhaltung des kulturellen Lebens und des Baudenkmals. Die Stiftung trage 15 Prozent der Kosten, der städtische Anteil werde zur Hälfte von der Universität Leipzig ersetzt. Die Stiftung ist Eigentümer bis Ende 2027. Danach fällt das Grundstück und Bauwerk an die Stadt zurück.

Die Moritzbastei wurde als Bastion unter der Leitung von Hieronymus Lotter in den Jahren 1551–54 nach Zerstörung des Vorgängerbaus im Schmalkaldischen Krieg errichtet und nach dem Kurfürsten Moritz von Sachsen benannt.

Dass die Moritzbastei die Zeiten überstand, ist eher ein Glücksfall. Selbst im 30jährigen Krieg – zwischen 1631 und 1642 – hat sie am Ende nicht wirklich geholfen, das Ärgste abzuwenden. Als Bollwerk überstand sie zwar die Belagerungen. Aber wechselnde Besatzer erzwangen sich trotzdem immer wieder Zutritt zur Stadt. Im siebenjährigen Krieg (1756 – 1763) spielte sie schon gar keine Rolle mehr. Schon im ersten Kriegsjahr besetzten die Preußen die Stadt und machten Leipzig für die nächsten Jahre zu ihrer Geldmaschine.

Nun wurden ab 1770 die alten Mauern und Wehranlagen der Stadt abgetragen. Dort, wo vorher die Stadtgräben waren, umgibt heute das Promenadengrün die Innenstadt. 1766 entstand auf der nicht mehr genutzten Rannischen Bastei das Alte Theater, ab 1796 auf der Moritzbastei die 1. Bürgerschule der Stadt, die bis zur Bombardierung 1943 dort stand. Während der Völkerschlacht bei Leipzig (1813) wurden in der Schule verwundete russische Soldaten untergebracht.

Die alten Gewölbe wurden immer wieder gewerblich genutzt und erst nach dem 2. Weltkrieg mit jenem Schutt verfüllt, den die Studenten ab 1972 aus der Tiefe karrten. Im Jahr 1974 wurde die Moritzbastei an die Studenten der Karl-Marx-Universität (heute Universität Leipzig) übergeben. In 150.000 unbezahlten Arbeitsstunden wurden rund 40.000 Kubikmeter Schutt entfernt. 30.000 Studenten arbeiteten während der Bauphase an der Moritzbastei, darunter auch die heutige Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Im Zuge der Hochschulreform in Sachsen 1992 wurde die Moritzbastei aus der Universität Leipzig ausgegliedert und gehört seitdem nicht mehr zu den Leipziger Clubs, die von Studenten betrieben oder vom Studentenwerk unterhalten werden. Die Herrichtung als größter Studentenklub der damaligen DDR ist mittlerweile Legende. Heute muss die Einrichtung – wie alle anderen – ihren Weg finden zwischen ansprechendem Kulturangebot und Betriebswirtschaft.

Moritzbastei
Universitätsstraße 9
04109 Leipzig
Telefon: 03 41/70 25 90 , 03 41/7 02 59 25
Fax: 03 41/7 02 59 59

Zentralstadion Leipzig…WM-Arena

Führungen durch das Zentralstadion in Leipzig von April – September:

Erleben Sie das Zentralstadion hautnah zum Anfassen! Für alle Fans und Interessierten bietet die ZSL Betreibergesellschaft mbH Führungen durch das Zentralstadion Leipzig an.

Die Besucher erhalten dabei einen Einblick in die Bereiche der modernen FIFA WM-Arena, die sonst der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Die rund 60-minütige Tour führt durch die Katakomben des Zentralstadions, in den Innenraum, an den Rasen und sogar die Spielerkabinen. Beim Rundgang über den alten Stadionwall bis zur höchsten Tribünenebene 7 genießen die Besucher zudem in 46 Meter Höhe einen traumhaften Blick über die Stadt Leipzig. Filmische Impressionen im neuen Kino-Saal mit einer Original-Tribüne für 31 Personen und Ausstellungs-Vitrinen zeigen außerdem die Vergangenheit und Zukunft des Zentralstadions. Zusätzlich sind Merchandising-Artikel erhältlich und für die Gäste steht eine Café-Lounge zur Verfügung. Die Tour durch das Zentralstadion mit Kino, Café und Co. kann insbesondere für Gruppen oder Firmenveranstaltungen gebucht werden.

* Hauptsaison: April – September
* Mittwoch – Sonntag: 14:00 Uhr* oder Gruppen nach Vereinbarung
* (Bitte seien Sie 30min vor Beginn da!)
* * außer zu Sport- und Konzertveranstaltungen (Informationen entnehmen Sie bitte unser Ticketseite)
* Treffpunkt:
* Meeting-Point (Haupteingang) im Zentralstadion Leipzig (Am Sportforum 3, 04105 Leipzig)
* Preise: (inkl. einem Getränk und einer “Leipziger Lerche”)
* Erwachsene: 11,00 EUR/Person
* Ermäßigte: 8,00 EUR/Person (Schüler/Studenten/Rentner/Leipzig-Card-Inhaber)

Telefonische Anmeldung unter: 0341 2341-117.