Stadt Dessau-Rosslau
Der zu erwartende starke Bevölkerungsrückgang veranlasste die Kreisreform 2007 Sachsen-Anhalts zu der Zusammenlegung der Städte Roßlau und Dessau, um die Position als drittgrößte zentralgelegene Stadt von Sachsen-Anhalt zu erhalten.
Die Stadt Dessau-Roßlau liegt zwischen den zwei fließenden Gewässern Mulde und Elbe. Das heißt dort bleibt das Risiko für Hochwasser. Schon im 16. Jahrhundert erkannte man die Gefahr und begann mit dem Deichbau. Mittlerweile umfasst der Deich um die Stadt Dessau-Roßlau 44 Kilometer.
Muldewehr in Dessau-Rosslau
Aber die Stadt ist auch eine der grünsten Städte Deutschlands überhaupt – das ermöglichen die vielen Schloss- sowie Parkanlagen. Für anhaltische Fürstentümer war Dessau um 1460 feste Residenzstadt. Schlösser wurden gebaut und umgebaut und einige Kirchen errichtet.
Ab 1855 wurde Dessau eine Industriestadt. Sie ließ Maschinen- und Anlagenbau, eine Zuckerraffinerie, die Flugzeug- und Motorenherstellung von Hugo Junkers und anderes entstehen sowie das bekannte Bauhaus, welches als Schulgebäude für Kunst, Design und Architektur diente. Es kann heute beinahe so besichtigt werden, wie es in den Jahren 1925/26 geplant und gebaut wurde. Die Schule hat eine wechselhafte Geschichte – sie begann 1906 und endete im Jahr 1933. Glücklicherweise wurde sich in Dessau vor und ab 1976 bemüht, das ursprüngliche Erscheinungsbild des Gebäudes wiederherzustellen.
Mit dem Erfindergeist des Professors Hugo Junkers, der einige Patente anmeldete, neben dem Flugzeugbau ließ er den Gasbadeofen und den Durchlauferhitzer entstehen, gewann Dessau auch einen Interessenten für die Architektur. Ein sogenanntes Metall-Musterhaus ist heute im Technik-Museum von Dessau-Roßlau zu sehen.
Also die Stadt hat viel zu bieten. Von unserem Hotel Zum Gutshof aus ist es in einer guten Dreiviertelstunde zu erreichen – ca. 50 km von Zwochau entfernt. Im 1 km entfernten Ort Wiedemar erreichen Sie die Autobahn A9, auf der Sie direkt nach Dessau geführt werden.

