Kaffeekränzchen
Diese “Kränzchen” gab es bereits um 1600. Hatten sich erst einmal mehrere Damen verabredet, die unter sich sein wollten, konnte der Plausch beginnen. Die Gastgeberin trug einen Kranz auf dem Kopf, den sie dann an die Dame weiterreichte, bei der das Kaffeekränzchen beim nächsten Mal stattfinden sollte.
Später beschränkte sich das Kaffekränzchen nicht nur auf das Wohnzimmer, sondern konnte (wie heute natürlich) im Sommer auch ins Freie verlagert werden. Es war entweder eine tägliche oder wöchentliche Zusammenkunft von Frauen, die einander vertraut waren oder die es noch werden wollten – daran hat sich wohl nichts geändert.
Allerdings ca. 200 Jahre vorher beanspruchten nur die Männer dieses Getränk, denn für Frauen war Kaffee angeblich nicht gesund. Bis zur Jahrhundertwende vom 19. ins 20. Jahrhundert hatten die Weibsbilder nichts im Kaffeehaus zu suchen. Bis es dann soweit war, gab es Kaffee wenigstens zu Hause.
Es wurden die pausbackigen Kaffeekannen angeschafft – ab 1908 erleicherte auch dann der Filter von Melitta Bentz das “Kaffeekochen”. Die Kaffeemenge konnte besser abgemessen werden.
Ein paar Kaffeekannen aus dieser Zeit können Sie bei uns auch noch im Raum neben dem Biergarten bewundern. Einige Damen nutzen auch in der Biergartenzeit die Gelegenheit, Mutter’s selbstgebackenen Kuchen und den Kaffee zu genießen.
Jetzt in der Winterzeit ist es aber auch bei uns möglich, am Kaminfeuer !!! einen Nachmittag mit Befreundeten bei Kaffee und Kuchen zu verbringen. So geben wir hiermit all denjenigen den Tipp, bei uns einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen. Selbstverständlich können Sie anstatt Kaffee auch Grog oder Glühwein bestellen.
Kaffeekränzchen ab 20 Personen anzufragen bei:
Familie Felgner
Schulstraße 15
04509 Zwochau
Tel.: 034207 / 910795
E-Mail: okiehh@web.de

