Hotel Leipzig Gutshof Zwochau

Das Hotel zum Gutshof ist ein kleines Familienunternehmen mitten in Zwochau. Wir sind günstig zu erreichen und doch ruhig gelegen. Unsere 9 Zwei-Bett-Zimmer sind alle mit DU, WC, TV und Telefon ausgestattet. Auch einen tollen Partyraum haben wir.


Archive für Mai, 2008


Bad Muskau Fürst-Pückler-Park

Der Landschaftskünstler und Schriftsteller Hermann Fürst von Pückler-Muskau legte diesen Park in den Jahren 1815 bis 1845 an. Der Park ist in seiner Art einmalig und noch immer ein Geheimtipp. Fürst von Pückler-Muskau wurde bei der Anlegung des Parks von englischen Landschaftsgärten beeinflusst. Zwischen 1825 und 1829 hielt er sich viele Monate in England auf, er bewunderte den Lebensstil des englischen Landadels.

Hermann Fürst von Pückler Muskau war übrigens um 1796  Schüler im Pädagogium der Franckeschen Stiftungen zu Halle a. S.

Der Muskauer Fürst-Pückler-Park wurde 2004 in die Unesco-Welterbeliste aufgenommen. Gestaltet ist er fast nur mit den Mitteln der Natur. Sie können den Park bei einer Wanderung oder mit dem Fahrrad erkunden. Auch historische Bauten können besichtigt werden.

Der Park ist zum kleineren Teil auf deutschem, zum größeren auf polnischem Staatsgebiet. Seit 1993 gibt es sogar eine Stiftung, deren Aufgabe ist es laut Satzung “gemeinsam mit der Republik Polen eine partnerschaftliche Verwaltung des Parkes beiderseits der Neiße und einen Beitrag zum Aufbau eines gemeinsamen Europas zu leisten”.

Wie kommen Sie nach Bad Muskau? Auf dieser Seite finden Sie den Weg … Bad Muskau

Übrigens: Das “Fürst-Pückler-Eis” hingegen, im DDR-Sprachgebrauch auch Pückler-Schnitte genannt, ist nicht die Erfindung von Hermann Fürst von Pückler-Muskau.

Leipzig Mädlerpassage

Die Leipziger Mädlerpassage befindet sich nur ein paar Schritte vom Markt entfernt.

Zwei Bronzeplastiken begrüßen Sie kurz hinter dem Eingang, sie veranschaulichen, dass der Teufel Mephisto – in Goethes “Faust” – dort Studenten verzaubert haben soll. Es soll angeblich Glück bringen, über den linken Schuh des Doktor Faustus zu streichen – unübersehbar glänzt er uns schon entgegen. Goethe’s Mephisto – u. a. ritt er auf einem Fass durch einen der vielen Kellerräume. Noch heute werden sie als Restaurant – Auerbachs Keller – genutzt.

Einst war Auerbachs Hof der berühmteste Handelshof der Stadt mit 70 Kaufgewölben. Erbaut von 1530 bis 1538.

Ein Abriss 1912 sowie die Errichtung einer rechtwinkligen Passage mit prächtiger Natursteinfassade bis 1914 erfolgte von Kofferfabrikant Anton Mädler. Den Entwurf dazu lieferte Theodor Kösser. Die Passage ist 140 Meter lang und besitzt ein durchgehendes Glasdach sowie 6 reich verzierte Treppenaufgänge. Seit 1970 erinnert ein Meißner Glockenspiel im Rundbau an die ursprüngliche Nutzung für Porzellanausstellungen.

Es ist der bedeutendste erhaltene ältere Passagenbau Deutschlands, laut Denkmalschützer Wolfgang Hocquél.